Samstag, 30. Juni 2007

Cape Range Nationalpark

So langsam gehts weiter gen Sueden. Die Westkueste gefaellt uns mehr und mehr und die Touristen werden immer weniger. Im Cape Range NP haben wir mal wieder "ein zu Hause" gefunden. Eine ganze Woche haben wir es hier ausgehalten :-). Das lag natuerlich vor allem an den supernetten Leuten. Mit Diane, Garry und ihren drei Kids hatten wir viel zu lachen.

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Garry, Aeron, Diane (it was really nice to meet you - thats a ripper, we were sad that we had to leave. By the way, did you find something to put in the edge of the tent (perhaps a freezer :-) )?

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Garry's laufende Duschkabine

Auf unserem kleinen Buschcampingplatz gab es 15 Plaetze und einen Campinghost, John und Margeret (um die 70). Die beiden haben sich liebevoll um alle gekuemmert. Taeglich wurde von 17.00 bis 18.00 Uhr Happy Hour gefeiert. Einfach einen Stuhl geschnappt, das passende Getraenk dazu und gemuetlich im Kreis versammelt. Das war vielleicht ne Stimmung. Bald kannte man jeden mit Vornamen plus deren Interessen. Freitagabend wurde die Stimmung noch durch ein BBQ getoppt. Hier gab es wieder die klare Rollenverteilung: Maenner an den Grill, Frauen machen die Salate - aber lecker.

Das Camp lag direkt am Ninggaloo Reef und viele der Nachbarn haben sich ihr eigenes Abendbrot gefangen. Andi ist einmal mit Nick zum Fischen rausgefahren und kam voller Stolz mit drei selbstgefangenen Fischen (Chinaman Cod) wieder, die haben uns natuerlich doppelt so gut geschmeckt.

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Wenn das mal nicht ein neues Hobby wird...

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Andi, Nick und sein Sohn Isaac

Und unser Schnorchelequipment war wieder regelmaessig im Einsatz. In tuerkisblauem Wasser und bei herrlichem Sonnenschein konnten wir direkt vom Strand losschnorcheln, falls uns die Stroemung nicht davon trug. Es waren einfach herrlich relaxte Tage und wir waren richtig traurig, als der Abschied kam. But thats the way it is.

Montag, 25. Juni 2007

Bergfest (half-time)

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Da hatte Karl-Heinz aber ordentlich was zu feiern. Gemeinsam mit seinen Freunden Andi und Claudi wurde Bergfest gefeiert. Ihr seht Leute, wir sind schon bald wieder da. Aber jetzt werden erstmal die restlichen Monate genossen, gaehnnnnn.

Sonntag, 24. Juni 2007

Zoogeschichten

Ja , hallo erstmal, mein Name ist Heinz Sielmann und ich stelle Ihnen ein paar Spezies des Landes der endlosen Weiten vor.
Diese posierlichen Tierchen draengen sich einem auf Strassen, Campingplaetzen, im Busch und auf Fusswegen manchmal tot, doch meistens lebendig auf... Fangen wir doch mal an :

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Cattle... Hier lebendich und ueber die Strasse...Manchmal auch tot daneben(ohne Foto) :-)

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Auch ein Roadkill Kandidat , niedlich und yammie... Werbeslogan des Roadkill Cafes in Darwin :" You kill it, we grill it" ... Brueeell

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Schmusen geht nur mit lebendigen Roos richtig gut :-)

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Papageien treten nur in Horden auf und machen ein Laerm wie in der AOL Arena beim Gegentor

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Echidna... Ameisenmordendes Geschoepf

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Emus... Ziemlich trottelige Gesellen, aber ziemlich schnell...Zum fliegen langts leider nicht mehr

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Eine Curry - Krabbe oder so aehnlich muss dies Vieh heissen..

Samstag, 23. Juni 2007

Karijini Nationalpark / Tom Price

Kaum faehrt man 300km ins Inland kommt man auch schon zu diesem fantastischen Nationalpark. Endlich konnten wir uns austoben und herrlich lange Wanderungen machen. Ein grossartiges Fleckchen Erde und jeden Umweg wert.

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Wer sagt denn, das man im Winter nicht baden gehen kann? Geht wohl, wir haben Winter und dieser Rockpool war ganz schoen kalt, aber toll zum baden (man muss sich nur ueberwinden :-)).

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Das waren wirklich nachts winterliche Temperaturen um die Null Grad und brrrr kalt. Andi hat unseren ersten australischen Schneeman gebaut (mit roter Erde). Tagsueber wars dann 25 Grad warm, das ist Australien - nix fuer Weicheier!

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"Rock Arche Pool", das Bad blieb leider aus - zu flach

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Unser Ringwood wurde auf 4WD-tauglichkeit geprueft und hat alles bravuroes gemeistert.

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Eisenrzmine in Tom Price, eine der groessten Minen weltweit. Da ist schon mal ein Zug 2,4 km lang und fuehrt 240 Wagons mit sich.

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Wat fuern nettes Spielzeug, der macht alles platt. Ein Reifen kostet gerade mal ein kleines Taschengelt, naemlich schlappe 40.000 Euro.

Montag, 18. Juni 2007

Gen Westen ohne Zwiebeln und Honig

Huhu da sind wir wieder....
Nach dem Kakadu ging es auf zu den Edith Falls. Eine schoene 3 Stunden Wanderung mit Bademoeglichkeiten in herrlich frischen Pools

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Die Katherine Gorge hat 9 Schulchten zu bieten, die herrlich mit dem Kajak zu erforschen sind. Wegen der bloeden Crocs haben wir halt nur die erste erpaddelt...auch nicht schlecht.

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Und weiter nach links ab an die Grenze nach Western Australia,

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aufgrund von Quarantaene-Richtlinien faehrt mann durch eine Art Grenzuebergang, wo das Auto gefilzt wird. Gesucht werden aber keine Fluechtlinge sondern, Fruechte Kartoffeln, Zwiebeln, Honig und son Zeuch. Unsere Schmuggelversuche blieben erfolglos. Btw jenseits der "Grenze" gibts den gleichen Honig bei Wollies zu kaufen... Kein Kommentar...
Von Derby aus haben wir uns in die Kimberley Region mit einer Bustour gewaagt. Unser kleiner Bus treibt nur 2 Raeder an...fuer die Kimberleys leider 2 zu wenig...

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Windjana Gorge

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In der Gorge trieben sich mehr als 40 dieser freundlichen Kumpanen rum. Richtig gefaehrlich sind die Freshies (Frischwasserkrokodile) nicht. Man ist aber gut beraten nicht zwischen Ihnen und dem Wasser umherzuspazieren. Auf einen abgeschnittenen Fluchtweg stehen die Jungs gar nicht !


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Ein bissel scarry wurde es im Tunnel Creek. Das Wasser hat sich seinen Weg durch die Felsen gesucht.

Noch einen Stopover zum Afternoon Tea
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und dann ging die super Tour und der lange Tag in Derby zu Ende
Nun sind wir nach kurzem Stop an der Cable Beach in Broom in Port Heldand gelandet und morgen gehts ab in den Karijini Nationalpark

Mittwoch, 6. Juni 2007

Kakadu Nationalpark

Ein Treffen mit den Riesengiganten stand bevor - den Krokodilen. In Australien unterscheidet man die Suesswasser und die Salzwasserkrokodile. Erstere sind fuer den Menschen ungefaehrlich und koennen bis zu drei Meter gross werden. Letztere leben in Suess -und Salzwasser und sind mit einer Groesse von bis zu 6 Metern fuer uns lebensgefaehrlich.

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Jumping Crocodile Boatstour auf dem Adelaide River. Wow, die Riesenviecher koennen fast ihren gesamten Koerper auf der Jagd nach Essen aus dem Wasser hieven, aber jeder nur zwei Stuecke mehr gibts nicht.

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Unglaublich faszinierend

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Richtig schoenes Schlammwasser, was da wohl noch so lebt???

Im Kakadu gibt es zwei Jahreszeiten. Die Trocken -und die Regenzeit. In der Regenzeit wird das Land von starken Regenfaellen ueberflutet, sodass viele Wege nicht mehr befahrbar sind. Fuer Touristen interessant ist die Zeit von April bis Oktober (Trockenzeit). Wunderschoene Feuchtgebiete, kleine Wasserloecher (Billabongs) und volle Fluesse locken viele Tiere hierher. Jetzt ist auch die Zeit, in der viele kleinere, kontrollierte Feuer gelegt werden. Dies macht man, damit zu Beginn der Regenzeit, wenn es zu vielen Gewittern kommt, nicht das komplette Land abgebrannt wird.

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Feuchtgebiet mit Feuer im Hintergrund

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Unglaublich schoene Boatsfahrt auf dem Yellow Water River

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Und wieder ein Gigant...

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Ich glaube, wir sind wahre Naturliebhaber geworden. Und wir brauchen unbedingt ein Fernglas fuer mehr...

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Der Kakadu beeindruckte uns immer mehr. Hier gibt es einige der besterhaltensten Aboriginal-Felsmalereien zu sehen, ein Grund mehr warum er unter Weltkulturerbe steht. Auf zwei sehr schoenen Wanderungen versanken wir in die alte Kultur der Aboriginals.

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Freitag, 1. Juni 2007

On our way to Darwin

So nun ist es leider soweit. Wir "muessen" Alice Springs und Umgebung verlassen. Schade (War sowieso fucking cold in der Nacht 5 Grad ist zu wenich). Die Reise geht also weiter und fuehrt uns ca 1500km gen Norden. Den ersten Stop machten wir bei den Devlis Marbles. Die Aboroginis hielten diese Steine fuer die Eier der Regenbogenschlange, welche das Land erschaffen hat.

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Auf "speziellen" Wunsch ;-)

Nun sind wir schon wieder 1000 km noerdlicher und tatsaechlich es wird wieder bullenheiss...

Erstmal was trinken im beruechtigten Daly Waters Pub
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und dann ab in die Thermalpools im Regenwald-Dschungel von Mataranka.
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Immer noch zu warm, also nichts wie in den Litchfield Nationalpark mit herrlichen Wasserfaellen und Pools zum planschen.
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Es geht noch waermer. Auf nach Darwin. 1974 wurde die Stadt durch den Cyclon Tracy nahezu ausradiert. Nach und nach kamen alte und neue Bewohner in die Stadt zurueck und haben eine moderne Stadt mit schoenen Strandpromenaden und Parks gebaut. Einen Hafen gibts auch. Also ran an die Waterkant und aufm Fischmaeaekt nen Barramundi abgegriffen... Rin in die BBQ - Pfanne...Leckaeae.

(Bilder sind in Darwin leider nicht entstanden)

Mittwoch, 23. Mai 2007

Der rote Felsen und ein zorniger Teufel

Nach unserer 4WD-Reise haben wir uns also auf dem Weg zum bekanntesten Stein der Erde gemacht. Uluru heisst er, zumindest seit 1985. Dat intellektuelle Zeug ueber diese Naturschoenheit koennt Ihr im Bericht "Aboriginals - Ein Leben zwischen den Welten" der anderen Naturschoenheit namens Claudi lesen.

Der Brocken ist 450 km von Alice entfernt. Wenn er dann das erste Mal am Horizont erscheint, laeuft einem schon ein kalter Schauer ueber den Ruecken. Majestaetisch und irgendwie unwirklich sieht er aus...Samtweich und in der Mittagssonne schoen trueffelbraun...Mann moechte fast abbeissen.

Dies Farbenspiel fotografiert wohl jeder ! Aber davor zu stehen und es erleben zu duerfen ist eye popping.

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Ach ja die Olgas gabs ja auch noch im Programm und lichtorgeln koennen die auch ganz gut.

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Der Himmel brennt schon wieder...wooow

Noch ein wenig stoned von den Eindruecken fahren wir wieder zurueck nach Alice. Ploetzlich begegnet uns auf der Strasse unser kleiner Freund der Thorny Devil. Fuer mich das fazinierendste Tier im roten Zentrum und vielleicht das schoenste Australiens zugleich.

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Er hat sich komplett an die ungastliche Umgebung angepasst. Er wechselt seine Farbe um sich zu tarnen. Trinken kann er auch durch die Fuesse. Der Kollege stellt also ein Bein ins spaerlich gesaehte Wasser und durch die Kapillarwirkung gelangt das edle Nass zum Mund. Die Trinkmethode ist ausserdem sicherer, denn wenn ein hungriger Greifvogel von oben naht, sieht er Ihn rechtzeitig. Wird er trotzdem angegriffen, so steckt er seinen Kopf zwischen die Beine, er hat ja noch einen Zweiten. Diese Kopfatrappe sitzt auf seinem Hals und kann ruhig abgebissen werden, tut zwar weh aber sterben wird er nicht davon. Ausserdem hat er ja noch die Stacheln und traegt den Schwanz nach oben geneigt, so das er aus der Vogelperspektive nicht wie ein Reptil aussieht. Bewegen tut er sich auch nicht so geschmeidig wie ein anderer Lizard, eher zackig und eckig wie ein Roboter ... Cleveres Kerlchen also.

... Uluru

Kalle wollte natuerlich auch dabei sein. Here we go , mate.

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Freitag, 18. Mai 2007

2700 Kilometer Staub unter den Raedern

Hallo Ihr da unten... Wir sind heil und gesund nach unserem 14 taegigen Allradabenteuer wieder in Alice gelandet...Eine super schoene Erfahrung mit genuegend Herausforderungen an Mensch und Material.

So ein Trip braucht Vorbereitung:
Zur Autoaustattung gehoeren neben zwei 70 Liter Dieseltanks, die ueblichen Campingartikel wie Kissen, Decken, Koch- und Essgeschirr. Unseren Tisch und Stuehle , sowie die Outdoor Kueche haben wir noch selbst eingepackt. Zur Sicherheit haben wir noch 40 Liter Trinkwasser, einen Spaten (zum Autosausgraben), ein Abschleppseil (zum Rausziehen), ein Kompressor (zum Reifenaufpumpen) und einen EPIRP (GPS - Satelitennotrufsender) mitgenommen. Klar wurde auch die Route geplant, die meisten der "Strassen" auf rotem Sand oder Stein oder Geroell gebaut.

Vor der Einfahrt in das Ruby Gap haben wir uns telefonisch mit Autotyp, Kennzeichen, Personenzahl und Kontaktnummern registriert... Mann weiss ja nie, ob man da wieder raus kommt.

Dann gings also los 2700 km ueber die West MacDonnell Ranges , Kings Canyon , die East MacDonnell Ranges in die Wueste (Old Ghan Railway Track / Finke Dessert Race Track) und zurueck.

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Route

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Dat iss er

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Lebende Hindernisse auf dem Weg zur Roma Gorge

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Na denn mal hoch die Karre, erste Geh-, Rutsch- und Stehversuche beim Merrino Loop
Hermannsburg:
Eigentlich eine haessliche Aboriginal Community, aber mit viel historischem Wert. Hier enstand die erste Mission im roten Zentrum

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Missionskirche

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Bis zu 30 Prozent des Stroms wird durch dieses Sonnenkraftwerk geliefert
Palm Valley:
Ein wunderschoenes Tal mit einem seltenen Mikroklima, welches Palmen in der harschen, trockenen Region aus uralten Regenwaldzeiten ueberleben liess...Ach ja die letzen 6 km zum Valley und somit auch durchs Flussbett hatten es in sich. Dat dauert dann schon mal 45 Minuten inkl. Aussteigen und beste Fahrtroute suchen.

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Kings Canyon:
Zu Recht einer der schoensten Walking Tracks Australiens (Ein paar haben wir ja schon gesehen ;-) )

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Tennis mit Fliegennetzen im Kings Canyon Resort, wie putzig...
Rainbow Valley:
Ein Name spricht fuer sich.

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Ab in die Wueste:
Old Ghan Railway Heritage Trail und ab und zu mal auf den Finke Desert Race Track. Der macht Spass, ist wie Achterbahnfahren in Computerspielatmo.

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Pause und Nachtruhe auf halber Strecke

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Chambers Pillar, Einmal haben wir hier das Auto aus dem Sand wieder ausgebuddelt. Die Sandduene war doch zu hoch und Andi hat nicht genug Dampf mitgenommen...

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Der Himmel brennt

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Finke (Abo-Community und Ziel des Race Tracks im Wuestennirvana)
Zurueck nach Alice via Kulgera:
In der Mitte des wunderbaren Landes mit ein wenig Stolz in Bauch und Buch...

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Der Lamberts Point markiert also den geographischen Mittelpunkt des Landes ...Ein schmuckloser Sandplatz mit einfachem Fahnenmast und einem Benzinkanister als wetterfestes Behaeltnis fuer das Visitorsbook. Typisch der karge Charm des Outbacks.

Zureck in Alice Springs sind wir stolz die Tour gemacht und gut
ueberstanden zu haben. Die Klamotten haben das nicht ganz hinbekommen...
Ein Grund also mit unseren Barden vom Heavitree Gap Resort und Camping Platz zu feiern:

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Scotty, Chris und Wir... Die beiden haben wir lieben gelernt. Nun koennen wir alles Ozzi Songs fasst auswendig. Wir waren bestimmt 5 Mal waehrend unserer Zeit in Alice die Show geniessen. Zwei echte Entertainer, Robbie ist nix dagegen. Nun kennen Sie sogar unsere Namen...

Fazit: Abenteuer, Einsamkeit , Herausforderung und pure Schoenheit

Aboriginals - Ein Leben zwischen den Welten

Geschichte:
Aboriginals, das sind die Ureinwohner Australiens, die vor ca. 60.000 Jahren den australischen Kontinent als Nomardenstaemme besiedelt haben. Da ihnen damals keine Schriftform vorlag, haben sie Felsmalereien, Gravuren und Schnitzungen verwendet. Man schaetzt, das es bis zu 300 verschiedene Sprachen und Dialekte der Aboriginals gab und und heute noch ca. 70 davon gibt.

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Erste Mission in Hermannsburg, von 1877 bis 1980 wurden hier Aboriginals missioniert

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Felsmalereien, die einzelnen Quadrate verbinden und kreuzen die unterschiedlichen Staemme
Heute:
Die meisten Aboriginals leben zusammen in einzelnen Kommunities in entlegenen Gebieten im Northern Territory. Das Land auf dem sie wohnen wurde bereits frueher von ihnen besiedelt, bevor sie es an die Weissen Siedler abgeben mussten. Nach langen Jahren des Kampfes hat die Regierung ihnen das Land wieder zurueckgegeben. Zu vielen dieser Gebiete hat man keinen Zutritt, andere darf man nur mit einer schriftlichen Genehmigung durchfahren und viele liegen einfach isoliert im voelligen Nichts.
Taegliches Leben:
Heute leben viele von ihnen von der Arbeitslosenhilfe, ihr Haus, ihr Auto und die Schulbildung ihrer Kinder wird vom Staat finanziert. Selten sieht man sie arbeiten. Oft sind sogar komplette Kommunities (200 Menschen) arbeitslos und ihre Arbeitslosenhilfe geht direkt an Lebensmittelgeschaefte, damit sie sich von ihrem Geld nicht nur Alkohol kaufen, sondern Nahrung fuer ihre Kinder und Familien.
Alkohol
ist ein grosses Thema. Einige der Kommunities sind "trocken" und man darf keinen Alkohol einfueren oder gar trinken. Darauf werden sogar Strafen verhaengt. Einmal wollten wir im Supermarkt Listerine (Mundspuelung) kaufen. Das komplette Regal war leergeraumt und man erhielt das Produkt nur auf Nachfrage. Grund ist, das in der Mundspuelung 22% Alkohol enthalten sind und Aboriginals dieses als Erastzdroge nehmen. Ausserdem schnueffeln viele Kids Benzin als Erasatzdroge, in einigen Gegenden gibt es sogar schon Opalbenzin, indem weniger Stoffe sind, die einen benebeln und abhaengig machen.Uebrigends gibt es sehr viele Verhaftungen (aufgrund von Gewalt und Alkohol) und teilweise sitzten ganze Familien im Gefaegnis. Diese Aboriginals fuehlen sich dort aber sehr wohl, schliesslich gibt es saubere Kleidung, eine Dusche, besonders gutes Essen zu Weihnachten und sie muessen sich um nichts kuemmern.
Tourismus
Im abgelegenen Oak Valley haben wir den Aboriginal Craig getroffen, der dort gluecklich mit seiner Familie lebt. Er hat uns mit in seine Welt genommen. Fasziniert sind wir gemeinsam ueber sein riesiges Land (Besitz) gegangen und haben den Geschichten ueber seine Vorfahren gelauscht. Er zeigte uns Felsmalereien und erklaerte uns die frueheren Jagdtechniken. So hatte beispielsweise jeder Stamm seine eigene Methode ein Kaengeroo zu fangen und zuzubereiten. Anhand dessen konnte man sofort erkennen, aus welchem Stamm jemand kam. Wurde die Methode falsch angwandt, erfolgte eine Bestrafung. Craig zeigt den Touristen sein Leben und lebt noch immer nach den Aboriginalgesetzten.
Uluru - Tourismus
Das bekannteste Wahrzeichen Australien ist der Uluru, der zum Weltkulturerbe gehoert. 1985 haben die Aboriginals ihren Felsen wiederbekommen und seitdem heisst er nicht mehr Ayers Rock. Den Uluru konnte man seit Jahrzenten besteigen, was den Abos gar nicht gefaellt, da dies ein heiliger Ort fuer sie war und noch immer ist. Noch heute kann man viele Felsmalereien und Hoehlen von frueher sehen. Dennoch haelt es viele nicht davon ab, ihn zu besteigen. Da ist der Tourismus doch staerker als der Wunsch der Aboriginals.
Traditionen/Rituale
Tjukurpa - umfasst die komplette Lebensweise der Aboriginals und meint nicht nur die "Traumzeit" in der die alten Geschichten weitergegeben werden. Dazu gehoeren im Einklang mit der Natur leben, die Weitergabe von Braeuchen und Ritualen, das Miteinander, die Erziehung der Kinder und vieles mehr. Tatsaechlich werden heute noch viele traditionelle Zeremonien abgehalten und Bestrafungen erfolgen nach den alten Gesetzten.

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Eine Geschichte aus der Traumzeit, die anhand von Felsmalereien erklaert wird
Heirat/Kinder
Eine gesetzliche Heirat gibt es nicht, wohl aber eine inoffizielle. Frueher wurden die Ehen so geplant, das Mann und Frau aus verschiedenen Staemmen kamen. Das hatte den Zweck, das man bei Bedarf verschiedene Ressourcen austauschen konnte und so das Leben und die Kultur aufrechterhalten wurden. Zweit - und Drittehen sind moeglich, allerdings akzeptiert der Mann meist die Kinder einer anderen Frau nicht. Viele der Aboriginalkinder, die in der Stadt aufwachsen haben es schwer, sich zwischen den ganzen Konsumprodukten zu bewegen und trotzdem nach den Sitten der Aboriginals zu leben.
Sicht der Australier
Viele der Aussies sind nicht gut auf die Aboriginals zu sprechen. Leider ist es schwer sich ein objektives Bild zu machen, da man nur die eine Seite sieht. Ein Aussie sagte mal zu mir: " Wir haben ihnen das gegeben, was wir wollten, nicht was sie wollten" Das hat mir zu denken gegeben. Dazu ein Beispiel: Eine Rinderfarm wurde jahrelang von Weissen bewirtschaftet und warf genug Ertrag ab. Das Land wurde schliesslich wieder an die Aboriginals zurueckgegeben. Leider hatten diese Menschen nie gelernt, was es heisst, Land zu bewirtschaften. Letztendlich sind die Tiere verhungert und das Land verdorrt, die Aboriginals haben alle Wertgegenstaende mitgenommen und sind gegangen.

Fuer mich ist das eine der aeltesten und faszinierendsten Kulturen, die man mit allen Mitteln aufrecht erhalten sollte.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Alice Springs

Eine nicht super interessante Stadt mit immerhin 30000 Einwohnern, aber ideal um von dort aus touren in die rote Umgebung zu starten.

Auf der Landkarte liegt die Stadt nahezu in der Mitte des Landes und im Nirgendwo. Im Outback gibt es viele menschliche Oasen, die zum naechsten Supermarkt viele Stunden fahren muessen. Um diese Aussenposten (Cattlestations, Roadhouses, Aboriginal Communities) mit Wissen und medizinischer Hilfe zu beliefern wurden Einrichtungen wie die Royal Flying Doctors

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und die School of the Air gegruendet.
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Altes "Klassenzimmer" (Unterricht via Funk)

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Neues "Klassenzimmer" (Unterricht via Internet, Webcam und Satelitenverbindung. Webconferences werden fuer die Einheiten genutzt , um eine Kommunikation auch zwischen den Schuelern zu ermoeglichen)


Dies Bild zeigt die Schueler der Filiale in Alice Springs. Ein "Klassentreffen" kann es wenn ueberhaupt nur einmal im Jahr geben.

Die Schueler werden bis zum Abschluss der Grundschule durch die Schule betreut, danach muss es dann aufs College / Internat in die grosse weite Welt gehen.

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